Rotes Kreuz stellt kostenfreie Kleiderabgabe für Menschen aus der Ukraine ein

Viele Spender und reichlich helfende Hände haben die zeitlich begrenzte Aktion unterstützt

Vor dem Hintergrund, dass seit Beginn der kostenlosen Ausgabe von Textilien an Geflüchtete aus der Ukraine reichlich Gebrauch von diesem Angebot gemacht wurde und rund 4.000 Kleidungsstücke im Second-Hand-Verkaufswert von zirka 11.500 Euro an die Betroffenen abgegeben wurden, kehrt das Rote Kreuz nun wieder zum regulären Verkauf für diesen Kundenkreis zurück. Das bedeutet, dass Menschen aus diesem Land jetzt zu fairen Preisen einkaufen können.

„Denn auch im Odenwaldkreis gibt es Leute, die auf gute und günstige Kleidung aus zweiter Hand angewiesen sind, zumal aktuell die Lebenshaltungskosten steigen“, erläutert Projektleiterin Sabine Münne. Die Lager seien gut gefüllt, die Auswahl groß und die Preise klein. Ein Kleidungsstück koste im Schnitt drei Euro, eine Winterjacke schlage mit etwa acht Euro zu Buche.

„Mit den notwendigen Einnahmen fördern wir unsere soziale Arbeit und verwenden die Gelder im Sinne der Gemeinnützigkeit“, kommentiert den Entschluss DRK-Vorstand Frank Sauer. Daher hat sich der Wohlfahrtsverband dazu entschlossen, am Mittwoch, dem 31. August, Kleidung letztmalig und gegen einen Nachweis der Herkunft kostenfrei abzugeben. Dies betrifft die DRK-Modetruhe in der Bahnstraße 6 in Erbach als auch den DRK-Secondhandladen Lieblingsstücke in der Bismarckstraße 25 in Reichelsheim.

Für die zahlreichen Spenden dankt das Rote Kreuz den Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Helfenden in den beiden Läden, die diese zeitlich begrenzte Aktion möglich gemacht haben.

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten, Kleiderspenden und Kontakt der beiden DRK-Second-Hand-Läden im Odenwaldkreis finden Sie auf den entsprechenden Seiten: