Beste Versorgung aus Gulaschkanone und Feldküche

DRK-Betreuungszug aus dem Odenwaldkreis unterstützt bei Brand in Münster

Wenn es brennt, kann man sich auf die Nachbarschaft verlassen. Und dies im wahren Wortsinne. Denn zu den Bränden im Waldgebiet von Münster im Landkreis Darmstadt-Dieburg wurde am vergangenen Sonntag, dem 14.08.2022, auch der Erste Betreuungszug des DRK-Odenwaldkreis von den zuständigen Stellen im Nachbarkreis angefordert und hat mit sieben Einsatzfahrzeugen und zirka 25 ehrenamtlichen Helfern ab Montag unter der Leitung von Zugführer Frank Ziergiebel die Arbeiten im Brandgebiet für die Dauer eines Tages unterstützt. 

Seit Ausbruch des Feuers am vergangenen Samstag waren bis jetzt laut Hessenschau rund 2400 Personen dort tätig gewesen. Die Flammen seien unter Kontrolle, doch immer wieder flackerten einzelne Glutnester auf, die eine weitere Anwesenheit der Feuerwehren mit zielgerichteten Löschmanövern erforderten. 

Anfahrt zum Einsatzgebiet (Foto: Markus Hofmann / DRK Odenwaldkreis)

Mit ihrer Feldküche haben die Rotkreuzler aus dem Odenwaldkreis Mahlzeiten zubereitet und so für das Wohlergehen und die Einsatzbereitschaft von rund 600 Helfern der Feuerwehren, des Technischen  Hilfswerks, der Polizei und weiterer Beteiligter am Ort des Geschehens gesorgt. „Engagiert haben sich Helferinnen und Helfer aus Bad König, Höchst, Lützelbach, Fränkisch-Crumbach und Erbach“, informierte DRK-Kreisbereitschaftsleiter Markus Hofmann, der Organisation und Verlauf der sogenannten Amtshilfe ausdrücklich lobte. Einsätze außerhalb des eigenen Landkreises sind dem Betreuungszug des Roten Kreuzes nicht fremd. Zuletzt waren diese Versorgungs- und Logistikspezialisten im vergangenen Jahr bei der Flutkatastrophe im Ahrtal tätig gewesen.

Köche an der Feldküche (Foto: Markus Hofmann / DRK Odenwaldkreis)