Die 112 gilt europaweit als Notrufnummer

Rotes Kreuz erinnert an die richtige Verwendung

Mittlerweile ist die Rufnummer 112 eine feste Ziffernfolge, die sich für medizinische Notfälle in den Köpfen der Bevölkerung fest eingeprägt hat. Zum europaweiten Tag des Notrufs, der sinnigerweise am Donnerstag, dem 11. Februar, begangen wird, weist auch der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes auf die Bedeutung der drei Zahlen hin, die oft lebensrettende Bedeutung haben können.

Der Anrufer wird direkt mit der Rettungsleitstelle verbunden. Dort fragt geschultes Personal die wichtigsten Informationen ab, um das geeignete Rettungsmittel zu entsenden. Zudem leiten die Mitarbeitenden den Anrufer in Maßnahmen der Ersten Hilfe an. „Bei allgemeinen gesundheitlichen Problemen, die kein Notfall sind, oder auch wenn Arztpraxen geschlossen haben, bitten wir jedoch darum, die 116 117, also den ärztlichen Bereitschaftsdienst, anzurufen“, informiert Marco Weyrich, einer der beiden Rettungsdienstleiter beim Roten Kreuz. Hierunter zählen beispielsweise leichter Durchfall, Ohrenschmerzen, eine Blasenentzündung und schon länger anhaltende Rückenschmerzen.

Die Notrufnummer 112 gilt in allen EU-Mitgliedsstaaten und ist für den Anrufer vom Festnetz und über das Mobiltelefon kostenfrei. Befindet man sich in einem Funkloch, wählt sich die 112 automatisch in ein verfügbares Netz ein. Um für die Erste Hilfe im Notfall gewappnet zu sein, bietet das Rote Kreuz auch in Zeiten von Corona unter strengen Hygieneregeln entsprechende Kurse an.