„Was tun bei Hals- und Beinbruch?“

DRK trainiert Sanitätshelfer im Umgang mit Notfallpatienten
Erfolgreich abgeschlossen wurde in Würzberg das erste Sanitätshelfertraining 2026 der Bereitschaften des Deutsches Rotes Kreuz. 13 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den DRK-Bereitschaften Würzberg, Vielbrunn und Erbach sowie der Feuerwehr Erbach-Bullau nahmen an der Ausbildung teil. Veranstaltungsort war das DRK-Heim.
Im Mittelpunkt des Lehrgangs standen praxisnahe Maßnahmen zur Versorgung von Notfallpatienten. Die Teilnehmenden trainierten die Blutstillung bei akuten, teils lebensbedrohlichen Blutungen. Zudem wurde das strukturierte Erheben verschiedener Werte wie Puls, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Atemfrequenz geschult.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) unter Einsatz eines Defibrillators. Hierbei wurden die theoretischen Grundlagen an realitätsnahen Übungsszenarien vermittelt. Ebenso hat die Gruppe die Sicherung der Atemwege geübt, um im Notfall eine ausreichende Sauerstoffversorgung der Patienten zu gewährleisten.
Für die Versorgung von Patienten mit Mehrfachverletzungen haben die Teilnehmer das fachgerechte Anlegen eines Gurtes zur Stabilisierung des Beckens geübt.
Die Lehrgangsleitung haben Rettungssanitäter Dieter Sedlacek und Notfallsanitäter Jan Müller übernommen. Unterstützt hat sie dabei Jasmin Durrer. „Mit diesen Maßnahmen können die Absolventen nun ihre Handlungssicherheit im Einsatz verbessern und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung in der Region“, resümiert Jan Müller.



