8. Oktober 2026

DRK-Selbsthilfezentrum sensibilisiert für „versteckten Alkohol“ im Alltag

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Das Lesen von Etiketten ist unverzichtbar

Das DRK-Selbsthilfezentrum im Odenwaldkreis startet eine Aufklärungskampagne zum Thema „versteckter Alkohol“. Die Hilfsorganisation möchte Betroffene und die breite Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, dass weit mehr Alltagsprodukte Alkohol  enthalten als allgemein angenommen.

„Über das Gläschen Wein am Abend können wir bewusst entscheiden. Deutlich tückischer ist der Alkohol, der sich in Alltagsprodukten verbirgt“, weiß Friedel Weyrauch vom DRK-Selbsthilfezentrum in Erbach. Der vermeintlich harmlose Nuss-Nikolaus, Hustensirup oder sogar Mundwasser können nennenswerte Alkoholgehalte aufweisen. Für Menschen, die aus medizinischen Gründen ganz auf Alkohol verzichten müssen, wegen Schwangerschaft, medizinischer Behandlungen, Suchterkrankungen oder aus Vorsorgegründen, stellt dies eine Herausforderung dar.

Die zentrale Botschaft der Kampagne: Etiketten lesen ist unverzichtbar. „Versteckter Alkohol ist in zahlreichen Lebensmitteln und medizinischen Erzeugnissen allgegenwärtig“, betont das Rote Kreuz. Was viele Menschen nicht wissen: Gesetzliche Schwellenwerte erlauben Restmengen in Backwaren, Süßwaren und verarbeiteten Lebensmitteln. Auch bei manchen Kosmetikprodukten, Mundwasser, Hustensirup und anderen Arzneimitteln lauern versteckte Alkoholgehalte.

Daher empfiehlt das DRK-Selbsthilfezentrum, dass man beim Einkaufen die Zutatenliste prüfen und im Zweifel nachfragen solle. Besonders in der Gastronomie sei dies wichtig. Mit alkoholfreien Alternativen, die in Supermärkten, Drogerien oder auch Apotheken verfügbar sind, gehe man auf Nummer sicher.
 „Wer weiß, worauf zu achten ist, kann versteckten Alkohol in fast allen Lebensbereichen zuverlässig umgehen und ersetzen“, so das DRK.

Das Thema betrifft besonders Menschen,  die präventiv auf Alkohol verzichten möchten. Die Sensibilisierung soll helfen, unbeabsichtigte Alkoholzufuhr zu vermeiden und damit gesundheitliche Risiken zu minimieren. Mehr Beispiele für Alkohol im Alltag und konkrete Tipps finden sich auf der Seite des DRK-Selbsthilfezentrums: Versteckter Alkohol 

Ihre Ansprechpartnerin

Friedel Weyrauch

Leitung DRK-Selbsthilfezentrum

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Mit freundlicher Unterstützung der AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen.

Kooperation

Wir bedanken uns bei der Rats-Apotheke Michelstadt für die fachkundige, inhaltliche Unterstützung.

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