Verstärkungsgruppe Rettungsdienst setzt starkes Zeichen der humanitären Hilfe

Fachdienst im Roten Kreuz spendet Hilfesuchenden aus der Ukraine 30 Powerbanks

Normalerweise kommt sie zum Einsatz, wenn der Regelrettungsdienst ausgelastet ist. Dann braucht es Personal, das die Versorgungslücke schließt und mit den geforderten Qualifikationen aufwarten und einspringen kann. Nun haben die rund 80 Ehrenamtlichen Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Notfallsanitäter ihre Aufwartung der besonderen Art gemacht und in ihren Reihen fleißig Geld gesammelt.

„Davon haben wir 30 Powerbanks gekauft. Mit diesen zusätzlichen externen Akkus können die Betreiber ihre Handys bequem aufladen und längere Nutzungszeiten erzielen“, sagt Rettungssanitäter Sören Hartmann, der die Aktion ins Leben gerufen hat.

Die 30 erworbenen Geräte hat die Verstärkungsgruppe Rettungsdienst (VerstGr RD) kürzlich Vorstand Frank Sauer übergeben, der sie an die vom Roten Kreuz betriebenen Secondhand-Boutiquen „Modetruhe“ in Erbach und „Lieblingsstücke“ in Reichelsheim verteilen wird. Dort können Schutzsuchende aus der Ukraine unter Nachweis ihrer Herkunft dieses Zubehör abholen, um mit der Heimat in Kontakt zu bleiben.

„Gerade in solchen Ausnahmesituationen ist eine verlässliche und dauerhafte Verbindung mit Verwandten und Bekannten von unschätzbarem Wert“, lobte Sauer die Idee der Verstärkungsgruppe.

Viele im Odenwaldkreis eingetroffene Menschen aus der Ukraine wurden bereits mit textilen Spenden aus diesen beiden Läden vom Roten Kreuz versorgt.