Rotes Kreuz bietet offenen Treff für Menschen aus der Ukraine

Informationsaustausch bei Kochen und Kinderbetreuung angedacht

Zur Unterstützung ukrainischer Hilfesuchender bietet das Rote Kreuz nun jeden Dienstag von 16 bis 17.30 Uhr in Michelstadt Schutzsuchenden die Möglichkeit, sich in Räumen des DRK-Kreisverbandes auszutauschen und dabei Wissenswertes über ihr Gastland zu erfahren.

Dazu gehören Informationen zu notwendigen Behördengängen, aber auch Antworten auf organisatorische Dinge bei medizinischen Anliegen. Hier bringt sich die Erbacher Hausärztin Jennifer Trumpfheller in die Gruppe ein. Olga Mazur, deren Kollegin, spricht sowohl Deutsch als auch Ukrainisch fließend und fungiert häufig als engagierte Dolmetscherin. Denn das Rote Kreuz baut auch auf interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich in der Gruppe engagieren möchten.

Ebenso steht der muttersprachliche Unterricht der Kinder auf der Agenda. Notebooks mit ukrainischem Betriebssystem stellt das Rote Kreuz zeitnah zur Verfügung. Dagmar Emig-Mally, Hauptabteilungsleiterin der Sozialen Dienste beim DRK, betont den offenen Charakter der Zusammenkünfte und sagt: „Vieles kann, nichts muss.“ So schaffen Kaffee und Kuchen eine angenehme Atmosphäre und begleiten die sich ergebenden Gespräche.

„Wir bieten hiermit die Möglichkeit des Austausches der Menschen untereinander, was gerne zu einem umfassenden Netzwerk verschiedenster Hilfsorganisationen im Odenwaldkreis wachsen darf. So unterstützen wir dieses Projekt und helfen nach unseren Möglichkeiten mit, Ideen umzusetzen“, sagte DRK-Vorstand Frank Sauer beim ersten orientierenden Treffen am vergangenen Dienstag in den neuen Räumen der Sozialen Dienste des Verbandes am Stockheimer Ring 13 in Michelstadt.

Wer bei diesem Angebot des Roten Kreuzes mithelfen möchte, setzt sich unter Tel. 06068 / 7590 982 sowie Tel. 06068 / 478 302 oder der E-Mail: diana-zimmermann@gmx.net mit der DRK-Mitarbeiterin Diana Zimmermann in Verbindung.