„Grenzen und Möglichkeiten der ambulanten Ernährungstherapie bei Essstörungen“

Diätassistentin Petra Margraf referiert beim Roten Kreuz

„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“, sagt das Sprichwort. Doch jede Wahrheit hat auch ihre Schattenseiten. Lässt man das Trinken mal außen vor, haben viele Menschen Probleme mit dem Essen, dem Leib und der Seele.

Viele davon sind Frauen, aber auch Männer leiden unter Essstörungen. Diese reichen von der Magersucht, über die Ess-Brech-Sucht bis hin zu Anfällen von Heißhunger, die mit dem Hineinstopfen von Nahrung verbunden sind. Doch auch die chronische Fettleibigkeit gehört hierzu. Essstörungen machen auf Dauer gesehen krank und bedürfen der fachlichen Begleitung.

Hier ist die Selbsthilfegruppe beim Kreisverband des Roten Kreuzes im Odenwaldkreis eine der Säulen einer möglichen Therapie. Doch wie erkennt man die ersten Warnsignale? Wann werden die Grenzen überschritten? Was kann man ambulant gegen die Krankheit unternehmen?

Dies erläutert anschaulich in ihrem Vortrag am Dienstag, dem 7. September, die Ökotrophologin und Diätassistentin Petra Margraf im Lehrsaal des Kreisverbandes an der Bahnstraße 43. Zum Thema „Grenzen und Möglichkeiten der ambulanten Ernährungstherapie bei Essstörungen“ erklärt die Fachfrau aus Bad Nauheim den Hungerstoffwechsel und beschreibt den möglichen Teufelskreislauf der Störungen. Hinzu kommen Möglichkeiten der Therapie. Doch auch über die Grenzen einer Ernährungstherapie wird Margraf sprechen.

Beginn ist um 17 Uhr. Der Vortrag ist kostenfrei, auch eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Mehr Infos zu den Selbsthilfegruppen-Angeboten des DRK: selbsthilfe.drk-odenwaldkreis.de