Fachstelle für betriebliche Suchtprävention

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Vorausschauend agieren: Suchtprävention fokussiert vor allem in der Fortbildung von Multiplikator*innen. © Yuriy Seleznyov | stock.adobe.com

Der Konsum von Alkohol, Medikamenten und illegalen Suchtmitteln sowie suchtähnliches Verhalten (z. B. pathologisches Spielen, Essstörungen) führt in Betrieben, Verwaltungen und anderen Organisationen zu erheblichen Problemen.

Circa 5 % der Beschäftigten gelten als alkoholkrank, 10 % durch riskanten Konsum als gefährdet. Weitere 5 % sind abhängig von Medikamenten und 0,5 % von illegalen Drogen.
Die Betroffenen sind bis zu 2,5-mal häufiger krank und durchschnittlich nur bis zu ca. 75 % leistungsfähig.
Bei ca. 30 % der Arbeits- und Wegeunfälle spielen Alkohol- Drogen- oder Medikamentenkonsum eine Rolle.

Die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden beeinträchtigt und hierdurch auch die Fähigkeiten der Organisation, ihre Ziele zu erreichen. Damit verbundene unkalkulierbare sowie erhöhte Fehlzeiten erschweren innerbetriebliche Abläufe und beeinträchtigen die zwischenmenschlichen Beziehungen in der Belegschaft.

Diese Risiken und ihre Folgen können reduziert werden.

Was können Sie tun?

Durch ein innerbetriebliches Konzept zur Suchtprävention können Sie negativen Entwicklungen vorbeugen.

Ein Arbeitsplatz ist ein hohes Gut. Daher haben gerade Arbeitgeber die Möglichkeit, zu einem relativ frühen Zeitpunkt bei einer dennoch eintretenden Problementwicklung mit einem konsequenten Hilfeangebot anzusetzen.

Hierdurch können sie sowohl die Entwicklung eines selbst schädigenden Verhaltens der Mitarbeiter unterbrechen als auch die Leistungsfähigkeit der Organisation erhalten. Ein frühes Mitarbeitergespräch stellt hier Weichen!

Wir bieten Ihnen Unterstützung zur Entwicklung innerbetrieblicher suchtpräventiver Aktivitäten und zum lösungsorientierten Umgang mit suchtmittelauffälligen Beschäftigten. Es umfasst neben der Vermittlung von Informationen zielgruppenbezogene, handlungsorientierte Angebote zum sachgerechten Umgang mit dem Thema und den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Module können einzeln gebucht werden. Gerne entwickeln wir mit Ihnen ein an Ihren Interessen und Ihrem Bedarf orientiertes Konzept. Unser Angebot richtet sich an Unternehmen, Verwaltungen, Dienstleistungsorganisationen und Verbände.

Was wir Ihnen bieten

Information und Beratung im Bereich der Betrieblichen Suchtprävention:

  • zu erprobten Handlungsansätzen/Strategien betrieblicher Suchtprävention
  • zur Erarbeitung einer Betriebs-/Dienstvereinbarung zur Suchtprävention, zur Intervention und zur Qualifizierung von Personalverantwortlichen
  • zur Entwicklung von lösungsorientierten Handlungsstrategien bei Auffälligkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • zur Entwicklung interner Hilfeangebote
  • bei dem Erstellen eines betriebsinternen Handlungsleitfadens für Personalverantwortliche bei Verstößen gegen die Arbeitssicherheit
  • Beratung von Führungskräften im Einzelfall

Workshops/Seminare zur Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:

  • für Führungskräfte
  • für Sicherheitsbeauftragte
  • für innerbetriebliche Suchtbeauftragte
  • für Personal- und Jugendvertretungen
  • für Ausbilder

zum Beispiel:

  • Informationen/Workshops zum Thema risikoarmer und riskanter Suchtmittelkonsum
  • Informationen zur Punktnüchternheit am Arbeitsplatz
  • Umgang mit suchtmittelauffälligen Beschäftigten

Unsere Maßnahmen werden über Rückmeldebögen und Auswertungsgespräche evaluiert.
Informationen zu den Preisen für unsere Angebote stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner bei Fragen zur betrieblichen Suchprävention:

Horst Weigel
Horst Weigel
Betriebliche Suchtprävention im Suchthilfezentrum des DRK-Kreisverbandes Odenwaldkreis
Bahnstraße 43
64711 Erbach
06062 60775
Fax: 06062 60774
bsp@drk-odenwaldkreis.de