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Beim DRK nutzen Suchthilfe und Freiwilligendienste digitale Medien

Beratung nun auch problemlos über Bildschirm möglich

Auch das Rote Kreuz lässt trotz eingeschränkter Kontakte niemanden alleine. Denn die Begleitung von Ratsuchenden mit Suchtproblematik und der Angehörigen der Freiwilligendienste geht nun auch digital vonstatten.

„Dies sorgt für die nötige Nähe und ersetzt in Zeiten von Corona vermeidbare Treffen vor Ort“, sagt Dagmar Emig-Mally, Hauptabteilungsleiterin der betreffenden Bereiche beim regionalen Roten Kreuz. „Die Nutzung ist einfach, kostenfrei und ohne Registrierung über die App `Jitsi´ möglich“, erklärt die Fachfrau in ihrer Pressemitteilung.

Menschen mit Suchtproblemen können von zu Hause mit Smartphone, Laptop, Tablet oder ähnlichen Geräten per Videoübertragung mit den Beratenden kommunizieren. Zudem besteht natürlich das Angebot, dass sie sich nach telefonischer Absprache direkt mit einer Beraterin verbinden lassen können. Hier wird die einfache Anwendung gerne auch erläutert. Bestehen keine technischen Voraussetzungen, ist es problemlos möglich, das digitale Beratungszimmer im ehemaligen Warteraum des Suchthilfezentrums während der offenen Sprechstunden oder nach Terminvereinbarung in der Bahnstraße zu nutzen.

Ebenso bietet das Rote Kreuz seinen Freiwilligendienstleistenden im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) digitale Kontakte an. Dafür müssen diese die kostenfreie Anwendung „Jitsi“ auf ihrem Endgerät installieren. Beim Handy ist dies die App, auf dem Laptop oder dem PC benötigt man Kamera, Lautsprecher oder Kopfhörer sowie ein Mikrofon. Auch hier ist kein separater Account erforderlich. Kurz vor dem Termin sendet der Fachbereich Freiwilligendienste einen Link per Email, dem man folgt und somit gleich den Video-Raum betritt. Zuvor teilt man mit, ob man das Gespräch über Videoschaltung oder per Telefon führen möchte. Dann setzt sich das Rote Kreuz zum vereinbarten Termin mit den Dienstleistenden in Verbindung.