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Bei den DRK-Selbsthilfegruppen kehrt neues Leben ein

Trotz Corona sind Treffen wieder möglich

Zwar muss man sich bei den Zusammenkünften an die geltenden Hygieneregeln halten, doch man darf  sich ab jetzt wieder von Mensch zu Mensch austauschen. Somit können die Teilnehmenden der verschiedenen Gruppen aufatmen. Dies allerdings in reduzierter Anzahl, mit Maske und dem gebotenen Abstand von 150 Zentimeter zueinander. Zuvor ist gründliches Händewaschen notwendig, denn das Rote Kreuz handelt verantwortungsbewusst und will das Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus  so klein wie möglich halten.

Ist eine vorherige Nassreinigung nicht möglich, muss man sich an denen vom DRK bereitgestellten Spendern mit Desinfektionsmittel bedienen. Auch die zu tragenden Mundschutze stellt die Hilfsorganisation zur Verfügung. Wer sich unwohl fühlt oder Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte, wird gebeten, daheimzubleiben. Dies betrifft auch Menschen mit Erkältungssymptomen, Durchfall oder Fieber.

Nach den Treffen waschen oder desinfizieren sich dann alle Teilnehmenden erneut die Hände. Die Personenzahl richtet sich nach dem Raum, der für diese Treffen genutzt wird. Die erlaubten Gruppengrößen erfährt man bei der verpflichtenden Anmeldung. Um allen Interessierten unter diesen Bedingungen gerecht werden zu können, kann es zu Wartezeiten kommen. Die persönlichen Daten werden von der Gruppenleitung unter Wahrung des Persönlichkeitsschutzes aufgenommen. Nur so lässt sich eine eventuell erfolgte Infektion nachverfolgen. Diese Dokumentation wird dann zeitnah vernichtet.

Wichtig zu wissen: Die Möglichkeit digitaler Verabredungen bleibt nach wie vor erhalten! „Besonders für Menschen mit Suchtproblematik ist das Aufleben der Treffen von Mensch zu Mensch wichtig. Denn die durchaus sinnvollen Medien können unmöglich den persönlichen Kontakt und die wichtige Nähe zu Betroffenen im gleichen Boot ersetzen“, lobt ein Teilnehmer das derzeitige Konzept und sagt: „Wie früher ist das natürlich noch nicht, aber durchaus ein großer Schritt in die wünschenswerte Richtung!“

Die neuen Regelungen betreffen somit Menschen mit Suchtproblemen und deren Angehörige, Menschen mit Krebserkrankung, Betroffene mit Depressionen und Angststörungen sowie Menschen mit Kaufsucht oder Essstörungen wie auch den Gesprächskreis Trauer. Der `Treffpunkt Auszeit´ bleibt bis auf weiteres geschlossen, da in diesen Räumlichkeiten vorübergehend ein Team des Rettungsdienstes stationiert ist. Leider können sich nicht alle Gruppen wie gewohnt treffen.

Wann und wo welche Gruppe zu welcher Zeit wieder startet, kann bei Friedel Weyrauch unter Tel. 0162 / 257 811 2 erfragt werden. Infos und Anmeldungen auch unter der Email: selbsthilfe@drk-odenwaldkreis.de