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Rettungshundestaffel

DRK-Rettungshundestaffel im Einsatz

Insbesondere wenn Personen vermisst werden, sind Rettungshundestaffeln gefragt. Der Kreisverband Odenwaldkreis kann bei Einsätzen auf 15 geprüfte Flächenhunde und 5 geprüfte Trümmerhunde zurückgreifen. Weitere 9 Teams befinden sich in Ausbildung, darunter 2 Mantrailerteams.

Die Rettungshundestaffel besteht aus erfahrenen Mensch-Hunde-Teams, die mehrfach in der Flächen- und in der Trümmersuche geprüft wurden. Alle 24 Monate wird jedes Team erneut auf die Einsatzfähigkeit hin überprüft. Die Staffel arbeitet eng mit der Polizei im Odenwaldkreis zusammen und wird im Bedarfsfall kostenfrei von dieser angefordert.

Flächensuche

Bei einer Flächensuche sucht das Mensch-Hunde-Team unwegsames Gelände oder eine größere Waldfläche nach vermissten Personen ab und leistet Erste Hilfe. Der Hund wird darauf ausgebildet, zusammen mit seinem Hundeführer ein ihm zugewiesenes Gebiet selbstständig abzusuchen und jede darin befindliche Person, die sich untypisch verhält, anzuzeigen.

Trümmersuche

Zu den schwierigsten Formen der Rettungshundearbeit zählt die Arbeit als Trümmersuchhund. Der Hund muss die menschliche Witterung aus einer Vielzahl anderer Gerüche herausfiltern und Opfer finden, die unter meterdicken Trümmerschichten begraben sein könnten. Bei der Suche auf den Trümmern muss der Hund selbstständig und systematisch ein Trümmerfeld absuchen. Neben der Suche mit der Nase muss der Hund auf wackeligen, rutschigen Trümmern laufen und darf sich weder von Feuer und Qualm, noch von lauten Geräuschen und Maschinenlärm ablenken lassen.

Mantrailer

Der Unterschied zwischen einem Mantrailer und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander differenzieren kann und sich ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert.

Ausbildung

Die Ausbildung eines Rettungshundes sollte möglichst ab dem Welpenalter beginnen. Die Dauer der Ausbildung beträgt in der Regel 2-3 Jahre und schließt mit der Prüfung ab. Die gesamte Ausbildung des Hundes beruht auf Motivation und wird nur im Spiel und mit Spaß durchgeführt, da zwischen dem Hund und seinem Führer ein beidseitiges, tiefes Vertrauensverhältnis bestehen muss, das durch Zwang nicht herzustellen ist.

Während der Ausbildung des Hundes absolviert der Hundeführer eine Sanitätsausbildung, eine Ausbildung in Funk und nimmt an Fortbildungen z.B. in Karten- und Kompasskunde und Erste Hilfe am Hund teil.

Ihre Ansprechpartner:

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Daniela Kerner
0151 14028831
daniela.kerner@drk-rettungshunde.org
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Bernd Quambusch
0163 6661481
bernd.quambusch@drk-rettungshunde.org