Hausnotruf

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Sie wünschen sich auch im Alter und/oder körperlicher Einschränkungen weiter in der eigenen Wohnung leben zu können? Wie können Sie im Notfall schnell Hilfe erhalten? Unser Hausnotruf löst dieses Problem!

Ihre Selbständigkeit bleibt gewahrt. Sie haben das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Sie und Ihre Angehörigen können sich darauf verlassen, dass bei Bedarf schnelle und passende Hilfe veranlasst wird.

Und so funktioniert der Hausnotruf

Mit dem Handsender kann im Radius von ca. 30 Metern um das Hausnotrufgerät schnell und einfach Alarm ausgelöst werden. Über das Hausnotrufgerät wird automatisch Kontakt zur Hausnotrufzentrale hergestellt, die rund um die Uhr besetzt ist und weitere angemessene Hilfe veranlasst.

Voraussetzung und Kosten

Für den sicheren Betrieb eines Hausnotrufgerätes wird ein Stromanschluss benötigt. Ferner ist von Vorteil, wenn ein Festnetztelefonanschluss vorhanden ist.

Damit wir im Notfall Ihr Haus, Ihre Wohnung betreten können, benötigen wir 2 Haus- bzw. Wohnungsschlüssel, die sicher und anonym bei uns aufbewahrt werden.

Die Grundgebühr, die alle Leistungen rund um den Hausnotruf beinhaltet, beträgt monatlich EUR 32,90. Einmalig wird eine Gebühr von EUR 25,00 bei der Installation des Hausnotrufanschlusses berechnet.

Sofern ein Hausnotrufgerät ohne Festnetzanschluss betrieben wird, wird auf die monatliche Grundgebühr ein Zuschlag von EUR 6,50 erhoben.

Während die Grundgebühr alle Leistungen des DRK beinhaltet, werden Einsätze des Rettungsdienstes und Notarztes, die in der Regel über die Krankenkassen abgerechnet werden, in Rechnung gestellt.

Zuschüsse gibt es ab Pflegestufe 1 in Höhe von monatlich EUR 18,36 zur Grundgebühr sowie einmalig EUR 10,49 zur Installationspauschale. Diese Zuschüsse werden von den Krankenkassen bzw. Pflegekassen gezahlt, so dass sich der Eigenanteil entsprechend reduziert.
Hausnotrufdienst lässt sich steuerlich absetzen!

Die Kosten für einen Notrufsystem zu Hause können teilweise steuerlich in Abzug gebracht werden, so ein jüngst veröffentlichtes Urteil des Bundesfinanzhofs (VI R 18/14). Bedingung ist, dass ein solches Notrufsystem innerhalb einer Wohnung eine Hilfeleistung rund um die Uhr sicherstellt. Genau das erfüllt der Hausnotruf. Er ist fortan als haushaltsnahe Dienstleistung (i.S. des § 35a Abs. 2 Satz 1 EStG) anzusehen.

Geklagt hatte ein Bewohner im Rahmen des „Betreuten Wohnens“ in einer Seniorenresidenz. Das Finanzamt verwehrte ihm die Anerkennung der Kosten für sein Notrufsystem.

Die Entscheidung der Bundesrichter bringt für viele – gerade im Hinblick auf die „nachgelagerte Besteuerung“ der Renten – eine Möglichkeit zur Minderung der Steuerschuld.

Es empfiehlt sich, Aufwendungen für den Hausnotruf bereits in der Steuererklärung für das Jahr 2015 geltend zu machen.

Ihr Ansprechpartner bei Fragen zum Hausnotruf:

Ralf Kronfeld
Ralf Kronfeld
06062 607-21
ralf.kronfeld@drk-odenwaldkreis.de